Porträt

Evi Allemann

Evi Allemann wurde am 16. Juli 1978 in Bern geboren. Sie besuchte die Schulen in Grossaffoltern und im Spiegel bei Bern. 1998 schloss sie am neusprachlichen Gymnasium Köniz die Matur mit Hauptfach Russisch ab, studierte danach an der Uni Bern Rechtswissenschaften und jobbte nebenbei immer in verschiedenen Betrieben, um sich eine eigene Wohnung und das Studium zu finanzieren. Wenige Monate nach dem Studienabschluss im Sommer 2003 wurde Evi Allemann in den Nationalrat gewählt. Heute widmet sich die Juristin vollzeitlich dem Nationalratsmandat, ist Präsidentin des Verkehrs-Club der Schweiz und engagiert sich für diverse andere politische Projekte.

Kurz vor der Matur sorgte Evi Allemann für eine kleine Sensation: Sie eroberte im April 1998 als jüngste Grossrätin in der Geschichte der bernischen Demokratie einen Sitz im Kantonsparlament. Ihr politisches Engagement begann jedoch bereits viel früher: Der nationale Frauenstreiktag 1991 brachte der damals 13-jährigen Schülerin mit der Organisation eines Mädchen-Streikes eine Verwarnung des Klassenlehrers ein. Als Reporterin bei der Kindernachrichtenagentur (heute Kinderlobby Schweiz) engagierte sie sich in Projekten wie «Zukunftswerkstatt Schule» oder «UNO-Kinderrechtskonvention».

Subscribe to Porträt
string(23) "Porträt | evi allemann"